Die Entwicklung der Wirtschaft wurde zentral von Parteifunktionären gesteuert und überwacht. An die Vorgaben musste sich auch die Industrie in den Bezirken Gera, Suhl und Erfurt halten.
In den Bezirken Erfurt, Gera und Suhl gab es eine breite industrielle Aufstellung – von Klein- und Mittelbetrieben bis zur Wismut AG und weiteren Sowjetischen Aktiengesellschaften.
Um die Produktion zu steigern, wurden private Betriebe verdrängt und in große Genossenschaften überführt. Die Folgen: Versorgungsprobleme, Umweltbelastung und hohe wirtschaftliche Kosten.
Die SED hatte ehrgeizige Sozial- und Wohnungsbauprogramme. Doch Schulden, wirtschaftliche Schwächen und Versorgungskrisen führten das System in den 1980ern in die Krise.