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Liebe Leserinnen und Leser,
der Mai ist bereits zur Hälfte vergangen – und vielleicht scheint auch für Sie die Zeit zwischen Feiertagen, Alltag, politischen Debatten und den ersten warmen Tagen ganz besonders schnell zu vergehen. In dieser Hektik sind die Momente, in denen wir innehalten und miteinander ins Gespräch kommen, umso wichtiger.
Zeigt doch der jüngst veröffentlichte Thüringen Monitor ein spannungsreiches Bild: Die Mehrheit der Thüringerinnen und Thüringer steht klar zur Demokratie. Gleichzeitig wächst bei einigen aber auch die Unzufriedenheit darüber, wie politische Entscheidungen im Alltag erlebt werden.
Politische Bildung setzt hier an und schafft Räume für Fragen, Erfahrungen, Widerspruch und Austausch. In den ersten Maiwochen sprachen wir unter anderem bei den Aktionstagen gegen Desinformation „Wir sind das Original!“ mit Schülerinnen und Schülern darüber, wie wir uns reflektiert in digitalen Medien bewegen.
Auch in den kommenden Wochen laden wir Sie herzlich zu unseren Veranstaltungen ein. Ob intergenerationaler Dialog zu Ost-Erfahrungen und Identität, Podiumsdiskussion zu Fragen des studentischen Wohnens, Vorträge zu verdrehten und instrumentalisierten Geschichtsbildern oder kompakte Impulse zu den großen Entwicklungstrends der Zukunft – unsere Angebote schaffen Möglichkeiten für Austausch.
Unsere aktuellen Publikationen greifen ebenfalls Fragen von Demokratie, Erinnerungs- und Alltagskultur auf, wie die neuen Titel „Alkohol in der DDR“ oder „70 Jahre ESC“. Verständlich aufbereitet, geben sie neben Denkanstößen auch neue Perspektiven auf diese Themen.
Wir freuen uns sehr, wenn Sie unsere Angebote auch weiterhin interessiert begleiten - denn politische Bildung lebt nicht von schnellen, einfachen Antworten, sondern vom gemeinsamen Nachdenken.
Ihre Franziska Gräfenhan
Referentin für politische Medienbildung
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