Archivierter Mord - Der SED-Staat und die NS-"Euthanasie"-Verbrechen in Stadtroda

Quellen zur Geschichte Thüringens

Format: Buch
17. März 2005
von: Matthias Wanitschke

Inhaltsangabe

In der NS-Zeit starben mehr als 200 000 kranke und behinderte Menschen einen organisierten, gewaltsamen Tod. „Euthanasie“ – griechisch „guter“ oder „schöner“ Tod – war dabei die Legitimations- und Tarnformel für ein staatlich organisiertes Mordprogramm. Die Menschen erstickten in den Gaskammern, wurden durch Überdosierung von Medikamenten, Nahrungsentzug oder Verweigerung ärztlicher Hilfe getötet. Die Täter waren Ärzte, Schwestern und Pfleger. Zu den Opfern gehörten auch 5000 Kinder und Jugendliche, die in eigens geschaffenen „Kinderfachabteilungen“, die zumeist psychiatrischen Anstalten zugeordnet waren, getötet wurden.

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