Auf den Spuren der eigenen Familie im Nationalsozialismus

Einladung zum Seminar am 7. Oktober an der VHS Gera

Familienforschung zu der Zeit des Nationalsozialismus boomt. Das hat die Veröffentlichung der NSDAP-Mitgliederkartei gezeigt. Der Urgroßvater lässt sich meist nicht mehr befragen - es gibt kaum mehr Menschen, die die Zeit damals miterlebt haben. Umso wichtiger werden schriftliche Quellen, wie sie in Archiven aufbewahrt werden. Aber wie gehe ich vor? Welche Aktenbestände gibt es? Und wie ordne ich meine Fundstücke richtig ein? 

Das Seminar an der VHS Gera vermittelt Grundlagen für die eigene Recherche und zeigt, wie Archive und historische Quellen für die Auseinandersetzung mit der eigenen Familien- und Regionalgeschichte genutzt werden können. Das Seminar wird begleitet von Christel Gäbler, Leiterin des Stadtarchivs Gera.  

07.10.2026, 10-18 Uhr 

Dozent: Dr. Johannes Spohr (present past, Berlin)

Ort: VHS Gera, Talstraße 3, 07545 Gera

Die Anmeldung erfolgt über die Volkshochschule Gera unter: 

Anmeldung 

 

Hintergrund:

Die Landeszentrale für politische Bildung Thüringen möchte Interessierte dazu befähigen, selbständig im Archiv zu recherchieren, sich historische Quellen zu erschließen und kritisch einzuordnen. Nach dem Auftakt in Gera wird die Seminarreihe in den kommenden Monaten gemeinsam mit Dr. Johannes Spohr an weiteren Orten fortgesetzt.

11.12.2026 | VHS Sömmerda

12.12.2026 | Erinnerungsort Topf & Söhne, Erfurt

Dr. Johannes Spohr ist Historiker und lebt in Berlin. Er betreibt dort den Recherchedienst present past zum Nationalsozialismus in Familie und Gesellschaft. Bei Interesse steht Johannes Spohr für ein Interview bereit. Bitte kontaktieren Sie ihn direkt unter info@present-past.net.