Viele Jahre war Natasha Romanoff lediglich ein erotischer Sidekick männlicher Superhelden. Mit BLACK WIDOW hat sie nun ein eigenes Abenteuer im Marvel-Universum. Über Superkräfte verfügt sie nicht, dafür über einen unbändigen Willen, Intelligenz und Kampferprobtheit. Die einstige sowjetische Superspionin, die als Kind zusammen mit ihrer Schwester von Oberbösewicht Dreykov zur ferngesteuerten Kampfmaschine, einer sogenannten Schwarzen Witwe, ausgebildet wurde, hat sich ins norwegische Nirgendwo zurückgezogen. Doch ihre Vergangenheit holt sie ein. Natasha macht sich auf die Suche nach ihrer Schwester, die sie für die Mission gewinnen will, Dreykov zu töten.
„Black Widow“ ist gleich auf mehreren Ebenen eine Emanzipationsgeschichte, ein Familiendrama und dabei ein großartiges Actionspektakel.
Auch in diesem Jahr kooperiert die Thüringer Landeszentrale für politische Bildung mit den SchulKinoWochen in Thüringen. Die ausgewählten Filme blicken auf gesellschaftliche Utopien und politische Momente von populären Heldengeschichten, wie sie unter anderem in der Comicverfilmung “Black Widow” gezeigt werden. Im Nachgang zur Filmvorführung beleuchtet der Medienwissenschaftler und Autor Dr. Peter Vignold diese Inhalte in einem 45-minütigem Gespräch mit den Schülerinnen und Schülern.
Infos zum Film: Science-Fiction, Comicverfilmung / USA 2021 / 133 Min. / Regie: Cate Shortland / ab 9. Klasse / empf. Ab 15 Jahren / FSK: 12
Themen: Superheldinnen, Marvel-Universum, Comicverfilmung, Familie, Emanzipation, Spionage, Gehirnwäsche, Patriachat
Fächer: Deutsch, Kunst, Ethik/Religion, Musik