„Jüdisches Wien“ 2026
29. September bis 4. Oktober 2026
Studienreise des Beauftragten der Landesregierung für jüdisches Leben in Thüringen und die Bekämpfung des Antisemitismus
Anmeldung bis zum 17. Juli 2026
in Kooperation mit der Thüringer Landeszentrale für politische Bildung (TLpB)
Wir laden zu einer Bildungs- und Erinnerungsreise nach Wien ein. Im Mittelpunkt der Reise stehen die Geschichte und Gegenwart jüdischen Lebens in Österreich, die Auseinandersetzung mit Antisemitismus sowie die Bedeutung demokratischer Erinnerungskultur.
Wien ist seit Jahrhunderten ein bedeutendes Zentrum jüdischen Lebens. Die Reise vermittelt Einblicke in dessen reiche Geschichte, die Verfolgung und Vernichtung während der Zeit des Nationalsozialismus sowie den heutigen Umgang mit Erinnerung und Gedenken.
Geplant sind ein Besuch des österreichischen Parlaments mit der Ausstellung „Tacheles reden. Antisemitismus – Gefahr für die Demokratie“, Besuche des Jüdischen Museums Wien, der Shoah-Namensmauern-Gedenkstätte, des Jüdischen Zentralfriedhofs sowie – vorbehaltlich des Abschlusses der Bauarbeiten – der Synagoge Stadttempel. Ergänzt wird das Programm durch eine jüdische Stadtführung, einen Besuch im Haus der Geschichte Österreich, eine Stadtrundfahrt sowie ein gemeinsames Shabbat-Abendessen.
Die Reise lädt dazu ein, sich mit Geschichte, Erinnerungskultur und aktuellen Herausforderungen im Umgang mit Antisemitismus auseinanderzusetzen und demokratische Werte im europäischen Kontext zu reflektieren.
Programm
Geplante Programmpunkte (Stand 30.6.2026):
- Parlament Österreich – Besuch und Parlamentsführung, Besuch der Ausstellung „Tacheles reden. Antisemitismus – Gefahr für die Demokratie"
- Jüdisches Museum der Stadt Wien (Museum Dorotheergasse und Museum Judenplatz)
- Jüdischer Zentralfriedhof
- Synagoge Stadttempel (Bauarbeiten enden voraussichtlich im September)
- Jüdische Stadtführung/Stadtrundgang durch das jüdische Viertel
- Besuch der Shoah-Namensmauern-Gedenkstätte
- Haus der Geschichte
- Stadtrundfahrt
- Gemeinsames Abendessen zum Shabbat
Empfohlene Israelische Restaurants in Wien: Maschu Maschu, Seven North, Neni am Naschmarkt, Makom
Kosten
Die Kosten für die An- und Abreise, Hotel, Essen und Getränke tragen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer. Die TN buchen und zahlen direkt nach Teilnahmebestätigung, es sind 10 Doppel- und 5 Einzelzimmer verfügbar.
- Mit Einzelzimmer: Für den Zeitraum vom 29. September bis 4. Oktober liegen die Gesamtkosten inklusive An- und Abreise voraussichtlich bei ca. 520–620 € (5 Übernachtungen im Einzelzimmer mit Frühstück sowie etwa 100–200 € für die An- und Abreise).
- Mit Doppelzimmer: Für den Zeitraum vom 29. September bis 4. Oktober liegen die Gesamtkosten inklusive An- und Abreise voraussichtlich bei ca. 620–720 € (5 Übernachtungen im Doppelzimmer mit Frühstück sowie etwa 100–200 € für die An- und Abreise).
Die Teil-Finanzierung der Reise erfolgt durch eine Kooperation mit der TLpB. Diese beinhaltet alle offiziellen Programmpunkte, Eintrittsgelder, das Shabbat-Essen, ÖPNV-Wochenticket in Wien und die Reiseleitung.
Hotel
Übernachtung mit Frühstück im Einzelzimmer/Doppelzimmer, Garten & Kunsthotel Gabriel, Landstrasser-Hauptstr. 165, 1030 Wien (EZ 84 Euro, DZ 104 Euro pro Nacht mit Frühstück).
An- und Abreise
Die An- und Abreise der TN erfolgt individuell per Bahn (die TN buchen und zahlen selbst die Anreise nach Wien), von Erfurt mehrmals täglich (Kosten rund 100 – 200 Euro).
Reiseorganisation und Betreuung in Wien: Eidel Malowicki
Reiseleitung: Michael Panse, Beauftragter der Landesregierung für jüdisches Leben in Thüringen und die Bekämpfung des Antisemitismus
Telefon: +49 361 573215274
Reisehinweise
Für Österreich gelten die Reisebestimmungen für grenzüberschreitenden Verkehr innerhalb der Europäischen Union. Einreisevoraussetzung ist das Mitführen eines für die gesamte Reisedauer gültigen Personalausweises oder Reisepasses. Landeswährung ist der Euro (€). EC-Karten sowie gängige Kreditkarten werden nahezu überall akzeptiert.
Gesprächspartner
Gespräch über Antisemitismus mit David Pinchasov, Abteilungsleiter Dialogplattform Staat & Gesellschaft und Antisemitismusprävention
Binjamin Nägele, Generalsekretär Israelitische Kultusgemeinde Wien (IKG)
Antonio-Maria Martino, Leiter der Abteilung „Förderung österreichisch-jüdisches Kulturerbe und Antisemitismusbekämpfung“, Bundeskanzleramt
Gespräch mit dem Director of Shoah Education, Awi Blumenfeld und Alexander Schneidmesser, Claims Conference in Wien, und Vertreterinnen und Vertretern der Israelitischen Kultusgemeinde Wien
Gespräch an der Universität/Gespräch jüdische Hochschulstudierende
Gesprächspartner (angefragt):
Gespräch und Besuch im Rathaus Wien zum jüdischen Erbe und Bekämpfung Antisemitismus
Prof. Mag. Hannah M. Lessing, Co-Leiterin der Österreich-Delegation der "International Holocaust Remembrance Alliance"
Wiener Wiesentahl Institut für Holocaust Studien / Museum Simon Wiesenthal
Johannan Edelman, Leiter der Antisemitismus-Meldestelle
Anmeldung
per Mail unter Angabe der Adresse, Mail, Telefonnummer und Geburtsdatum sowie Wunsch ob EZ oder DZ (Angabe mit wem gemeinsam gewünscht) bis zum 17. Juli 2026 (Reihenfolge nach Posteingang) an:
Beauftragter-fuer-juedisches-Leben@tsk.thueringen.de
Nach Ablauf der Anmeldefrist erfolgt eine Benachrichtigung der Teilnehmerinnen und Teilnehmer und Information über die Zahlungsmodalitäten bezüglich des Hotels