Der DDR-Volksaufstand vom 17. Juni 1953

Wir wollen freie Menschen sein!

17.06.1953 Volksaufstand
Format: Buch
Jahr: 2022
von: Udo Grashoff

Udo Grashoff ist Historiker und Schriftsteller. Er hat Biochemie, Germanistik, Geschichte und Literaturwissenschaft studiert. 2006 promovierte er zum Thema Selbsttötungen in der DDR. Von 2014 bis 2020 war er als DAAD-Hochschuldozent am University College London tätig. 2019 wurde er an der Universität Leipzig habilitiert. Er hat zahlreiche wissenschaftliche Publikationen vor allem zur Geschichte der DDR veröffentlicht, so zum Volksaufstand am 17. Juni 1953, zur Biermann- Ausbürgerung sowie zur Friedlichen Revolution 1989. Sein besonderes Interesse gilt Tabuthemen wie Selbsttötung oder illegales Wohnen. Grashoffs neuestes Buch schildert den brutalen Haftalltag im DDR-Jugendgefängnis »Jugendhaus Halle«. Udo Grashoff lehrt als außerplanmäßiger Professor an der Universität Leipzig und forscht im Rahmen eines DFG-Projektes am Hannah-Arendt-Institut für Totalitarismusforschung Dresden zum Umgang mit kommunistischen und sozialdemokratischen NS-Kollaborateuren im Nachkriegsdeutschland und in Österreich.

Inhaltsangabe

Der Volksaufstand am 17. Juni 1953 war das erste massenhafte
Aufbegehren im Ostblock. Udo Grashoff bietet einen sachlichen Überblick über wesentliche Aspekte des Aufstands. Er verbindet in seiner Darstellung Ursachenanalyse und Ereignisgeschichte.
Fragen werden aufgeworfen wie: Was entfachte den Unmut der Menschen? Wie entstand die revolutionäre Situation? Was wollten die Streikenden und Demonstrierenden? Wo bildeten sich spontane Strukturen, wo blieb der Aufstand chaotisch? Wie groß war der Einfluss westdeutscher Journalisten? Welche Rolle spielte physische Gewalt bei den Protesten? Wieso gab es nach der Niederschlagung des Aufstands extrem unterschiedliche Angaben über Opfer des Aufstands?

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